Eine Kontrolle beantwortet eine konkrete administrative Frage.
GraphSec liest ausgewählte Einstellungen und Zustände aus einem Microsoft-365-Tenant. Beispiele sind die Erfassung privilegierter Konten durch Conditional Access, externe Freigaben oder der Zustand von App-Berechtigungen.
Das Ergebnis gilt für den Zeitpunkt des Scans und für die Daten, die mit den vorhandenen Lizenzen und Leserechten erreichbar waren. Ein grüner Status belegt nur das definierte technische Kriterium – keine vollständige Sicherheits- oder Compliance-Aussage.
Jede Kontrolle durchläuft dieselbe Reihenfolge.
Der Status beschreibt das technische Ergebnis, nicht die Schuldfrage.
Der Score bewertet Resultate. Coverage bewertet die belastbare Datenbasis.
Der Score fasst die bewerteten Kontrollen zusammen und gewichtet schwerere Abweichungen stärker als Hinweise. Die Coverage zeigt, wie viel des anwendbaren Katalogs tatsächlich mit ausreichender Datenbasis bewertet wurde.
Ein guter Score mit niedriger Coverage ist kein gutes Gesamturteil. Er bedeutet lediglich, dass die bereits auswertbaren Kontrollen überwiegend positiv waren.
Der Bericht zeigt die Grundlage der Bewertung.
Evidenz kann aus Richtlinien, Ausschlüssen, Rollen, Freigabeeinstellungen oder Gerätestatus bestehen. Verträge, Notfallübungen, Restore-Tests und Managementfreigaben benötigen dagegen regelmäßig einen manuellen Nachweis.
Das Tool unterstützt fachliche Entscheidungen, ersetzt sie aber nicht.
- Microsoft-APIs, Workloads und Lizenzmodelle können sich ändern.
- Nicht angebundene Dienste und lokale Systeme liegen außerhalb des Scans.
- Der Report ersetzt keine Rechtsberatung, Zertifizierung oder vollständige Risikoanalyse.
- Vor produktivem Einsatz ist ein Testlauf im eigenen Testtenant sinnvoll.